Anwenderberichte

Automatisierte Auswertung von Messdaten in der Erprobung von Produkten

openMDM® Framework: Peak Solution erweitert openMDM® Framework um Workflowkomponente

Im Bereich Fahrzeugsicherheit unseres Kunden müssen riesige Mengen an Messdaten gespeichert und ausgewertet werden. Für die standardisierte Verwaltung der vielfältigen Informationen wird das openMDM® Framework eingesetzt. Es fungiert dort als eine Art Datendrehscheibe, die Messdaten aus verschiedenen Messsystemen erfasst, zusammen mit den Metadaten zur Beschreibung der Messdaten strukturiert abspeichert und es ermöglicht, diese Daten mit unterschiedlichsten Auswertewerkzeugen zu interpretieren.

Der Datenstandard ASAM ODS sorgt hierbei für die herstellerneutrale Beschreibung der Informationen und schafft damit die Voraussetzung, um die Daten über einen langen Zeitraum hinweg nutzen zu können.

Die meisten Messdaten durchlaufen immer wieder die gleichen, definierten Auswertungs- und Berechnungsprozesse. Da es für die Versuchsingenieure sehr zeitaufwändig und mühsam ist, die Daten jedes Mal einzeln zu selektieren und zu bearbeiten, suchte unserer Kunden nach Entlastungsmöglichkeiten. Ziel war es, die einzelnen Prozessschritte in einen automatisierten Workflow zu überführen. Für die Definition der Arbeitsabläufe sollte der Workflow-spezifische Teil des ASAM ODS Applikationsmodells verwendet werden.

Hierfür entwickelte die Peak Solution eine geeignete Schnittstelle und einen Workflowinterpreter, der die in der ODS-Datenbank hinterlegten Workflow-Definitionen ausführt.

In der konkreten Anwendung werden Terabyte an Messdaten in das MDM-System importiert. Ein Anwender oder der Import-Prozess wählen die, für eine Auswertung bestimmten Daten aus und übergeben sie an einen vorab definierten Workflow. Im Verlauf des Workflows können dann z.B. Berechnungen an den Daten durchgeführt, die Daten an weiterverarbeitende Applikationen wie DIAdem, Famos oder Excel übergeben, Versuchsergebnisse importiert, der Status von Daten verändert oder unterschiedliche Nachrichten an die Anwender versandt werden. Parallel hierzu schreibt der Workflowinterpreter verschiedenste Tracing-Informationen in die Datenbank. Diese Informationen ermöglichen die nachträgliche Auswertung des Prozessablaufs und dokumentieren so, wie ein bestimmtes Versuchsergebnis zustande kam.

Da die Workflow-Definitionen strukturiert in der ODS-Datenbank abgelegt sind, ist es sehr einfach, vorhandene Teilprozesse in unterschiedlichen Workflows immer wieder zu verwenden oder sie schnell zu komplett neuen Workflows zusammen zu stellen. Auf diese Weise werden nicht nur wiederkehrende Routinearbeiten erheblich beschleunigt und standardisiert, sondern auch die Kosten für das Messdatenmanagement niedrig gehalten.

Sidr

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